Sonntag, 6. Dezember 2009

Die Dämonenseherin - Brigitte Melzer ♥♥♥♥♥ (+Interview)


Die Gemeinschaft der Seher hat ein großes Problem: Durch ein verunglücktes Experiment ist es fünfzehn Probanden gelungen, mit einem Dämon im Körper zu entkommen. Nachdem einige von ihnen gegen das Wesen in ihnen nicht länger standhalten konnten und es zu einem Blutbad gekommen ist, wird Logan Drake, Agent einer Spezialeinheit, beauftragt, die restlichen Flüchtlinge einzufangen.
Die gesamte Rezension kann hier nachgelesen werden.


Möchten Sie sich einmal kurz vorstellen? Was für einen Menschen sollte man vor Augen haben, wenn man den Namen „Brigitte Melzer“ hört?
Ich bin 1971 in München geboren, wo ich immer noch lebe. Nach einem Umweg über den Einzelhandel habe ich ins Bankenwesen gewechselt und dort 17 Jahre gearbeitet. Seit Sommer 2007 widme ich mich voll und ganz dem Schreiben, das ich im Laufe meiner Arbeitsjahre für mich entdeckt hatte.
Als Privatmensch habe ich im zarten Alter von 12 Jahren zum ersten Mal einen Blick in die Rollenspielwelt erhascht. Damit hat auch mein Faible für Fantasy-Geschichten begonnen. Ansonsten lese ich gerne, bin ein großer Kinofan, treffe mich mit Freunden und mag Urlaube in den USA und Schottland. Obendrein habe ich das Glück, einen Mann zu haben, der meine Hobbys teilt und mich nach Kräften unterstützt, wenn es darum geht, mir auch in stressigen Zeiten den nötigen Freiraum zum Schreiben zu verschaffen.


"Die Dämonenseherin" spielt in Edinburgh: Haben Sie die Stadt je persönlich besucht? Wenn ja, wie hat sie Ihnen gefallen, welche Eindrücke konnten Sie mitnehmen?
Ich war mittlerweile mehrmals in Edinburgh und muss sagen, dass es für mich eine der schönsten Städte ist, die ich kenne. Ich liebe das Flair und den Geruch des alten Schottlands, der einem an jeder Ecke entgegenschlägt. Obwohl die Stadt modern ist, hat man – gerade im Stadtzentrum – ständig das Gefühl, dass ein Schritt genügt, um einen ein paar Jahrhunderte in die Vergangenheit zu katapultieren. Abgesehen davon sind die Schotten ein unglaublich freundliches und herzliches Volk, das mich garantiert noch öfter sehen wird.


Auf Ihrer Homepage ist nachzulesen, dass Sie auch schon mal Schwertkampf im eigenen Wohnzimmer üben, um zu sehen, ob sich Phantasie und Realität nicht zu sehr mischen. Gab es bei der "Dämonenseherin" ebenfalls Dinge, die recherchiert werden mussten? Welche waren es?
Für „Die Dämonenseherin“ haben sich meine Recherchen in erster Linie auf Technik beschränkt – dabei ging es mir ganz besonders um Bewaffnung und Ausrüstung. Vieles davon ist nicht in den Roman eingeflossen, aber um ein Gefühl für das Team zu bekommen, musste ich wissen, wie Logan und sein Team ausgerüstet sind, welche Waffen sie tragen, Fahrzeuge usw. Dabei habe ich mich an die Ausrüstung gehalten, die auch die Spezialeinheiten der British Army benutzen.


Wie lange haben Sie ungefähr an dem Roman gearbeitet (mit Vorbereitung)?
Die Vorbereitungszeit ist schwer zu schätzen, da ich Ideen bereits sammle, wenn ich noch an anderen Projekten arbeite.
Alles in allem würde ich sagen, dass es – inklusive Überarbeitung - ungefähr vier bis fünf Monate waren.


Wird es ein Wiedersehen mit der Welt der Seher geben? Vielleicht mit Logans Bruder Devon Drake und der (Liebes-) Geschichte mit seiner Frau Jackie?
Die Möglichkeit einer Fortsetzung besteht durchaus. Ob etwas daraus wird, entscheidet sich in den nächsten Monaten. Sobald es spruchreif ist, stelle ich die Information auf jeden Fall auf meiner Website (http://www.brigitte-melzer.de) online.


Was ist das erste Buch, das Sie jemals gelesen haben? Hat es Sie vielleicht in irgendeiner Art und Weise beeinflusst?
Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung mehr habe, wie mein erstes Buch hieß. Die ersten Bücher, an die ich eine Erinnerung habe, sind „Hanni und Nanni“, „TKKG“, „Kalle Blomquist“ und „Huckleberry Finn“. Oh, und natürlich „Die unendliche Geschichte“!
Beeinflusst haben mich diese Bücher damals noch nicht – wenn man einmal davon absieht, dass ich mir eine ganze Weile gewünscht habe, auf das Hanni und Nanni Internat gehen zu können oder mit Huck Finn Abenteuer zu erleben.



Was lesen Sie derzeit und wie gefällt es Ihnen?

Ich bin gerade in einer arbeitsreichen Phase, in der mir nicht viel Zeit zum lesen bleibt. Eines der letzten Bücher, die gerade hinter mir liegen, waren „Die Tribute von Panem“. Nach dem Klappentext war ich eigentlich davon überzeugt, dass das überhaupt keine Geschichte ist, die mir liegen könnte, trotzdem wurde ich bei all den positiven Stimmen neugierig – und war letztendlich begeistert!


Könnten Sie uns noch einen kleinen Ausblick auf Ihre zukünftigen Werke geben? Woran arbeiten Sie gerade?
Im Januar erscheint mein neuester Roman mit dem Titel „Dämonisches Tattoo“. Dabei handelt es sich dieses Mal um einen Mystery-Thriller.
Es geht um einen Serienkiller, der seit einigen Jahren sein Unwesen treibt, und einen FBI-Agenten, der alles daran setzt, ihn zu fassen. Dabei spielt ein Tattoo eine wichtige Rolle, das eine Verbindung zwischen Ermittler und Mörder schafft und sich als weitaus gefährlicher entpuppt, als angenommen.
Es ist ein Katz- und Mausspiel, in dem auch eine entführte Reporterin und ein auf Rache sinnender Agent kräftig mitmischen.

Aktuell arbeite ich an einem Urban Fantasy Roman, in dem es um Engel geht. Mehr möchte ich darüber im Augenblick noch nicht verraten – vielleicht nur so viel: Es werden keine niedlichen kleinen Kerlchen mit Pausbäckchen sein, die auf Wolken sitzen und Harfe spielen…

Vielen lieben Dank für die tollen Antworten!
Das gesamte Interview gibt es hier zu lesen!




Freitag, 4. Dezember 2009

(Verlosung) DER Roman 2009 - Wählt mit!


Das Ende des Jahres nähert sich mit leisen, aber großen Schritten. Und was war das nicht für ein Jahr?
Vor allem in Sachen Herzklopfen und Schwertkampf hat es einige Highlights gegeben. Gern würde ich Euch fragen, welche die Euren gewesen sind.
Welcher Liebesroman der Untergenres: historischer LiRo, Chick Lit, Paranormal, Fantasy/ SciFi und Krimi/ Thriller konnte Euch am meisten überzeugen und warum?
Welcher Fantasyroman konnte Euch am meisten überzeugen und warum?
Welcher Autor hat ihn geschrieben und welcher Verlag veröffentlicht? Gibt es vielleicht irgendwo eine Rezension von Euch dazu?
Das Erscheinungsdatum des Romans ist dabei zweitrangig, Ihr müsst ihn nur 2009 gelesen haben.

Unter allen, die mir ihre Lieblingsbücher übermitteln, verlose ich eines der (LiRo)Bücher, die mir mit am besten gefallen haben.
"Der Glücksunfall" von Julie Cohen, erschienen bei Blanvalet. Eine Rezi dazu gibt es hier.

Wer sich der Wahl und der Verlosung beteiligen will, der sollte bis zum 20.12. eine aussagekräftige Antwort hier unten dran hängen.
Natürlich dürfen sich auch alle beteiligen, die das Buch nicht haben möchten.
Ich freu mich auf Eure Antworten!


Mittwoch, 2. Dezember 2009

Individuelles Geschenk für Büchernarr gesucht?




















Wer hat es nicht schon einmal gesucht, das beste und individuelleste Geschenk für einen lieben Menschen. Einen Büchernarren?
http://www.personalnovel.de/ bietet die Möglichkeit, den Beschenkten und bis zu zehn andere Personen in einem Roman unterzubringen. Die Rahmenhandlung steht in den unterschiedlichsten Genres bereits fest, es werden dann die persönlichen Namen eingebaut.
Bei den historischen Romanen reicht die Bandbreite vom ägyptischen Reich, über die Intrigen an König Arturs Hof bis hin zu Venezianischen Nächten.
Im Bereich Frauenroman gilt es zu entscheiden, ob ein Prinz das Herz der Angebeteten erobern darf oder ob die beschenkte Person "Plötzlich berühmt" sein soll.
Liebesromane kommen klassisch daher oder bieten eine moderne Bandbreite über Chef-Mitarbeiter-Konstellationen, Ärztebeziehungen, Reisen, Lektorenliebe oder eine Schwärmerei für den angehimmelten Star.
Weiterhin geboten: Gleichgeschlechtliche Liebe, Freche Mädchen, Abenteuer, Krimi/ Thriller, Mytery/ SciFi, English Books, Weihnachten, Poesiealbum, Jugendbücher und noch einiges mehr.
Die Standartversion "Taschenbuch" kostet 24,95 Euro, Sonderwünsche wie Goldschrift oder Hardcover kosten extra.
Wen könnte man denn damit nun beschenken?


Dienstag, 1. Dezember 2009

Adventskalender in der virtuellen Welt

















Hach, es weihnachtet sehr - wenn auch erst in einigen Wochen. Die Zeit bis dahin soll durch den traditionellen Adventskalender verkürzt werden. Aber wie kam es eigentlich dazu, dass wir nun Jahr für Jahr kleine Türchen öffnen?

Die ursprüngliche Funktion des Adventskalenders war nicht etwa, Kinder mit einer Überraschung zu erfreuen, er diente viel mehr als Zählhilfe und Zeitmesser.
Der allererste Adventskalender stammt vermutlich aus der zeit um 1850. Religiöse Familien hängten 24 Bilder an die Wand, an denen dann abgezählt wurde, wie lange es noch bis zum heiligen Fest dauerte.

Im Jahr 1904 kam dann der allererste gedruckte Adventskalender auf den Markt. Dabei musste man 24 Bilder ausschneiden und auf einen Bogen Papier aufkleben. Erst nach 1920 gab es dann richtige Türchen, hinter denen sich die Bilder befanden.

In der NS Zeit stand nicht mehr die christliche Geschichte im Vordergrund, sondern die "Wintersonnenwende". Darum verbargen sich hinter den Türchen Märchenfiguren oder germanische Gottheiten. Die gebräuchliche Variante wurde verboten.

Nach dem Krieg, etwa um 1950 wurde der Adventskalender zum Massenartikel. Er war preisgünstig und nicht zuletzt seine Aufmachung - romantische Szenen mit verschneiten Städtchen und das (große) Bild der Krippenszene - verhalfen ihm zu größerer Popularität. Ab 1958 kamen die ersten Adventskalender auf den Markt, die mit Schokolade gefüllt waren, dahinter fanden die Kinder aber immer noch Bildchen.

Heute ist alles an Adventskalendern denkbar. Nicht nur Schokolade befüllt ihn, auch Spielzeug, Alkohol (für Erwachsene), Parfüm, Edelsteine usw. Außerdem gibt es auch Bauwerke, die den Gedanken eines Adventskalenders in sich tragen. Eine Idee aus der Schweiz gefiel mit auch sehr: Ein lebender Adventskaler. Jeden Tag trifft man sich vor der Tür eines anderen Gebäudes. Es handelt sich dabei oft um Kindergärten, Krankenhäuser und ähnlichem.

Heute werden Adventskalender auch immer mehr zu Geschenkartikeln, sind dementsprechend gestaltet und ausgepreist. Selbstgebastelte Kalender findet man nur noch selten und wenn, dann im Museum.

Ha! Weit gefehlt. Das Literaturforum Verlorene Werke bietet allen Besuchern einen virtuellen Kalender gefüllt mir Geschichten, Gedichten, Bildern, Hörgeschichten und einigen Überraschungen an. Einfach mal reinsehen!


Auch die Autorin Jennifer Schreiner wird auf ihrer Homepage einen Adventskalender anbieten, in dem es Tag für Tag etwas zu gewinnen gibt.

Orchidee und Cleopatra haben auf ihren Blog ebenfalls einige virtuelle Adventskalender zusammengestellt, nicht zuletzt ihren eigenen!


Die Fans von Tom Felton ("Harry Potters Gegenspieler") dürfen sich auf der gleichnamigen deutschen Homepage ebenfalls auf einen Adventskalender freuen.

Der Bücherladen Walldürn bietet ebenfalls einiges hinter den 24 Türchen an.

Auch Jokers wird einen virtuellen Adventskalender anbieten, in dem es eine Menge zu gewinnen gibt.
Die meisten Verlage bieten ebenfalls Kalender an, in denen es täglich Bücher zu gewinnen gibt.

Zum Schluß sei auch noch mal an den Adventskalender im LoveLetter-Blog erinnert!

Also dann: Auf zum fröhlichen Warten :)



Ausblick auf den Blog im Dezember


Der Dezember ist bunt gemischt. Ich werde mehr Bücher besprechen, als im November, wo meine Zeit leider extrem knapp bemessen war.
Gerne möchte ich schon in wenigen Tagen von Euch wissen, welcher Euer Roman des Jahres 2009 gewesen ist. Es gibt eine Verlosung, zwei Interviews, Filme, Autoren, Hintergrundinformationen, Neuigkeiten und sicher auch wieder die ein oder andere Überraschung. :)
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr auch im letzten Monat diesen Jahres bei mir reinschaut.


Montag, 30. November 2009

Adventskalenderverlosung beim LoveLetter


Ab Dienstag, dem 01.12.2009 gibt es auf dem LoveLetter-Blog jeden Tag eine Verlosung. Wenn man sich die Liste, der willigen Helfer anschaut, werden dann nicht nur Bücher, sondern auch Filme, Hörbücher und "Sonstiges" ausgelost.
Allerdings heißt es schnell sein, denn pro Verlosung sind nur 24 Stunden eingeplant.
Ich wünsche allen, die sich beteiligen viel Glück!


Oh und das passt zwar nicht so recht hierhin, aber mir hat die Autorin Wiebke Lorenz sehr gut gefallen, dann werde ich wohl schon sehr bald etwas von Anne Hertz lesen!



Sonntag, 29. November 2009

Cordula Stratmann warnt ... vor'm Lesen!


Die deutsche Komödiantin, die vor allem durch ihre Auftritte in der "Schillerstraße" bekannt wurde, hat ein paar kleine witzige kolumnenartige Stellungnahmen bei der litCOLONY veröffentlicht. In den kurzen Liveaufnahmen warnt sie unter anderem vor Liebesromanen. Sehr schlecht kommen ebenfalls die Fantasyromane weg, die ja bekanntlich (?!) nichts für Menschen mit einem schlechten Gedächtnis sind.
Die nicht ganz ernst gemeinten Sequenzen starten durchaus den ein oder anderen Angriff auf die Lachmuskulatur. Schaut doch mal rein!



Samstag, 28. November 2009

Interessante Fantasy-Neuerscheinungen Dezember



















Magyria. Das Herz des Schattens - Lena Klassen

Ein Jahr als Au-pair in Budapest – das klingt für die junge Deutsche Hanna nach einer schönen und aufregenden Zeit. Wie aufregend ihr Aufenthalt in der ungarischen Hauptstadt tatsächlich werden soll, ahnt sie allerdings erst, als sie eines Nachts Mattim begegnet. Denn der rätselhafte junge Mann erzählt ihr eine unglaubliche Geschichte – von Schatten, von einem geheimnisvollen Tor und von einer Stadt, die parallel zu Budapest existiert. Und von Kunun, seinem Bruder, der wie er selbst ein Schatten – ein Vampir – ist, der sich im Gegensatz zu Mattim jedoch ganz in den Dienst der Finsternis gestellt hat.


Thondras Kinder. Am Ende der Zeit - Aileen P. Roberts
Band 2: Die Sieben, die einst von dem Kriegsgott Thondra auserwählt wurden, um den Untergang der Welt zu verhindern, sind endlich vereint. Doch sie wurden von denen verraten, die sie für Freunde hielten. Im Kampf gegen die finsteren Mächte brauchen sie nun Verbündete, die zu ihnen stehen. Schließlich lauern überall Gefahren, die nicht nur die Freundschaft der Sieben bedrohen, sondern auch die Liebe zwischen Rijana und Ariac …


Des Teufels Maskerade - Victoria Schlederer
Prag, in den letzten Jahren der K&K-Monarchie: Hier unterhält Dejan Sirco, Baron und Hauptmann außer Dienst, sein „Bureau für Okkulte Angelegenheiten“. Und das mit gutem Grund, bevölkern doch die unterschiedlichsten und unwahrscheinlichsten Wesen die Goldene Stadt. Unterstützung erhält Dejan von der lebensweisen Dirne Esther, dem ehemaligen Straßenjungen Mirko sowie Lysander Sutcliff, einem Earl, der durch eine Kette unglücklicher magischer Verwicklungen seit Jahrhunderten im Körper eines Otters sein Dasein fristen muss. Der neueste Fall des farbenfrohen Quartetts gestaltet sich diffizil: Es gilt, einen mörderischen Fluch zu ergründen, in dessen Bann ein altes Adelsgeschlecht seit Jahrhunderten steht.


Die Geisterseherin - Pat Murphy
Elizabeth Butler, eine amerikanische Archäologin, spürt mit ihrem Team der verschwundenen Kultur der Maya nach. Während ihre Kollegen sich der mühevollen Spurensuche widmen, verliert sich Elizabeth in der Geschichte des alten Volkes. Eine geheimnisvolle Fremde, der Geist einer Maya-Priesterin, erscheint ihr immer wieder und verrät, was zum Untergang der alten Dynastie geführt hat. Elizabeth soll versuchen, was Zuhuy-Kak nicht gelang: die alten Götter durch ein Blutopfer zurückbringen. Und es ist nicht irgendein Opfer, das verlangt wird, sondern ausgerechnet Elizabeth' Tochter Diane ...


Elfenjäger - Dennis L. McKiernan
Vor langer Zeit, als Elfen, Zwerge und Menschen noch friedlich miteinander lebten, kreuzte ein mächtiges Schiff die Meere von Mithgar. Unter dem Banner des Elfenfürsten Aravan ist die Mannschaft auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt aus Jade. Auf die Abenteurer warten jedoch nicht nur unermessliche Reichtümer, sondern auch tödliche Gefahren ...


Freitag, 27. November 2009

Ghostwalker 02 im Februar - Rätsel gelöst


Im Romanceforum habe ich gelesen, dass es schon im Februar mit Michelle Ravens "Ghostwalker"-Serie weitergeht. Und endlich hat auch das Rätselraten darum ein Ende, auf welches Paar sich die Autorin konzentrieren wird.
Bei Lyx ist dazu folgendes zu lesen:
Die Leopardenwandlerin Kainda hat einen Traum: Sie will zurück in ihr Heimatland Afrika. Doch der Weg dahin ist gefährlich. Auf der Flucht vor unbekannten Verfolgern wird sie von einem Lastwagen angefahren und schwer verletzt. In der Tierklinik des San Diego Wild Animal Parks kümmert sich der Tierarzt Ryan Thorne aufopferungsvoll um sie und weckt Gefühle in ihr, die sie längst vergessen glaubte. Doch kann sie ihm vertrauen? Nur im Schutz der Nacht wagt sie es, sich ihm in Menschengestalt zu nähern und lässt Ryan in dem Glauben, die leidenschaftliche Begegnung fände nur in seinen Träumen statt. Als Kaindas Verfolger ihre Spur wieder aufnehmen, muss sie eine Entscheidung treffen ...
DARAUF wäre ich nie gekommen, aber wenn ich so darüber nachdenke, dann war es doch irgendwo logisch ...
Nun bin ich noch auf das Cover gespannt :)


Donnerstag, 26. November 2009

Hester Browne - Amor hat das letzte Wort ♥♥♥♥♥


Melissa Romney-Jones besitzt die „Little Lady Agency“, die darauf spezialisiert ist, aus ungehobelten Kerlen echte Gentleman zu machen. Sie lebt die Fünziger Jahre und versucht, den Kult der Zeit und vor allem die Manieren von damals an die Männer weiterzugeben. Leider ist sie auch sehr schüchtern und hat sich darum die Kunstfigur "Honey" geschaffen - den Traum aller Männer.
Melissa ist mit dem konservativen Geschäftsmann Jonathan verlobt, der in Paris auf sie wartet. So recht entscheiden zu ihm zu ziehen, kann sie sich nicht und lebt daher bei ihrem unkomplizierten besten Freund Nelson in London.
Eines Tages bittet ihre Großmutter sie um einen großen Gefallen. Der Enkel ihres guten Freundes muss in seinem Benehmen aufpoliert werden, denn als Prinz Nicolas von Helsing-Alexandros kennt er nur eines: Party und Skandale.
Doch der attraktive Blaublüter denkt gar nicht daran, sich von Grund auf umkrempeln zu lassen und versteht es zudem meisterhaft, sowohl Melissa, als auch Honey den Kopf zu verdrehen. Als Nicolas sie auf seine Yacht einläd, besteht Nelson darauf, mitzukommen.
Und plötzlich steht Melissa zwischen drei Männern ...


Das ist der dritte und letzte Teil einer Serie, die aber nicht in Folge gelesen werden muss. Melissa fand zu verschiedenen Männern und nun endlich zu ihrer großen Liebe.
In diesem sehr unterhaltsamen Roman gibt es viele charmante, eigensinnige, schüchterne, verzweifelte, lustige oder einfach abgedrehte Charaktere. Sie sind einzigartig und es macht wirklich die Mischung, die eine ganz eigene Würze in das Geschehen bringt.
Obwohl ich zunächst befürchtet habe, dass "Honey" aufgesetzt und zu gewollt wirken könnte, wurden meine Zweifel durch ihre eher seltenen Auftritte und deren Glaubwürdigkeit gemildert. Allerdings könnte der Unterschied zwischen beiden Frauen etwas stärker ausgearbeitet sein, denn die Grenzen zwischen den beiden verwischen von Seite zu Seite immer mehr.
Da ich die vorhergehenden Teile nicht gelesen habe, habe ich mich immer wieder gefragt, wie Melissa je zu Jonathan finden konnte. Er ist so bodenständig und sittsam, überhaupt nicht das, was zu ihr passt. Nicolas ist das genaue Gegenteil: offen, spontan, nur im Hier und Jetzt lebend. Natürlich übt das einen großen Reiz nicht nur auf Melissa aus, die sich vom Leben der High Society angenehm angezogen fühlt, dann aber erkennt, was ihr wirklich wichtig ist.
Nelson und Nicolas liefern sich heftige und auch lustige Dialoge, in denen durchaus mal die Fetzen fliegen.
Alles in allem ein Roman, der mir vergnügliche Stunden bereitet hat und den ich darum gern weiterempfehlen möchte.


Dienstag, 24. November 2009

1. Leserunde im VeWe-Forum - Fantasy


Die 1. Leserunde von VerloreneWerke wird ein Fantasyroman sein, der, genau wie die Leserunde, auf Anregung von den Bloggern Feenfeuer und Darkstar ausgewählt worden ist.
Folgende Kriterien waren ausschlaggebend dafür:
1. Ein Fantasyroman.
2. Ein Werk, das schon vor einigen Jahren erschienen und (hoffentlich nicht ganz) in Vergessenheit geraten ist.
3. Wenn möglich von einem deutschen Autoren.
Ja und nun findet mal ein Werk, das drei Fantasyleser noch nicht kennen ...


Die Wahl fiel auf einen Roman von Nina Blazon, von der wir drei alle schon je ein Buch gelesen haben.
"Die Reise nach Yndalamor. Die Taverne am Rande der Welten 01." erschien 01/2007 wird unser Leserunden-Buch sein und alle, die es genauso gern kennenlernen möchten wie wir, sollten sich das Buch bis zum 09.01. 2010 besorgen, denn dann werden wir es zusammen lesen.
Als besondere Überraschung kann ich ankündigen, dass die Autorin Nina Blazon uns beim schmökern begleiten und etwaige Fragen höchstpersönlich beantworten wird.


Hinweis: Das Buch ist über den normalen Buchhandel nicht mehr zu beziehen. Am besten ist es, Ihr schaut Euch auf ebay um oder bei Tauschticket, bei beiden Web-Institutionen ist das Buch mehrmals zu haben. Auch über den Amazon-Marketplace könnt Ihr es versuchen.


Die Fortsetzungen der Trilogie heißen:
Im Land der Tajumeeren. Die Taverne am Rande der Welten 02
Das Königreich der Kitsune. Die Taverne am Rand der Welten 03


Wenn Ihr nun gern dabei wäret, dann meldet Euch im Forum an und benutzt doch bitte den "Antwort-Button" unter diesem Post.


Informationen zum Buch selbst gibt es hier.
Mamsie Matata zwinkerte Tobbs mit ihrem dunkelbraunen Auge zu. "Ich weiß beim besten Willen nicht, was ich von dir halten soll," sagte sie leise. "Wenn das alles stimmt, dann bist du das ungewöhnlichste Wesen, das ich je getroffen habe. Wenn nicht, bist du der größte Geschichtenerzähler aller Zeiten. Eine Taverne, die in hundert Länder führt! Pah! Aber an einer Stelle weiß ich ganz sicher, dass du geschwindelt hast, um das Ganze ein wenig dramatischer zu machen." Sie beugte sich vor und flüsterte ihm ins Ohr. "Deine Eltern haben dich nicht zufällig bei Dopoulos vergessen. Niemand, absolut niemand vergisst sein eigenes Kind in einer Kneipe."


Sonntag, 22. November 2009

Interessante LiRo-Neuerscheinungen Dezember



















(Manga) An deiner Seite - Ema Toyama

Ich lebte in einer Welt der Einsamkeit, und du hast mich gefunden... Hikage Sumino ist unscheinbar, ohne jegliche Präsenz und im Klassenzimmer immer allein. Lediglich durch die Kommentare zweier Stammgäste des Blogs, den Hikage im Netz betreibt, erfährt sie etwas moralische Unterstützung. Bis Hinata-kun, einer der beliebtesten Jungen der Schule, ihr eines Tages gesteht: "Ich habe dich die ganze Zeit gesehen!"


Hexe wider Willen - Annette Blair
Band 3: Zauberhaft - voller Charme, Humor und Sinnlichkeit. Victoria Cartwright erbt von ihrer Großmutter den Schlüssel zu einem geheimnisvollen Schrank, der ihr magisches Erbe enthalten soll. Als Victoria ihn öffnet, findet sie zu ihrer Überraschung ein antikes Karussell-Einhorn. Nach einem Auftritt in einer Fernsehshow meldet sich der Schotte Rory MacKenzie bei Victoria, der in dem Einhorn ein Familienerbstück zu erkennen glaubt. Rory ist der Überzeugung, dass die Antiquität einen Fluch beenden kann, der über seiner Familie liegt. Aber nicht nur das Einhorn weckt sein Interesse, auch die hübsche Victoria hat es dem gutaussehenden Eigenbrötler angetan.


Die unbeugsame Braut - Virginia Henley
Georgina, die jüngste Tochter der Duchess of Gordon, kann es nicht fassen: Den verkommenen Duke of Bedford hat ihre Mutter als Gatten für sie ausersehen. Kurz entschlossen versucht die eigensinnige Georgy alles, um die Verlobung zu verhindern. Denn es ist der attraktive John Russell, der ihre Leidenschaft weckt.


Beim nächsten Biss wird alles anders - Erin McCarthy
Okay, es spricht einiges gegen Ethan Carrick: Er ist ein reicher Casinobesitzer in Las Vegas. Und Politiker. Und Vampir. Seit einer Reihe von Jahrhunderten ist Ethan aber auch ein recht anständiger Kerl. Ihm fehlt derzeit nur eins: Eine perfekte First Lady für seine Karriere als Präsident aller Vampire. Brittany Baldizzi passt genau: Sie ist hübsch, blond - und süßer als ein Glas Diätblut "0-Negativ". Ganz anders als ihre Schwester Alexis. Fest entschlossen ihre kleine Schwester zu "retten", sagt die temperamentvolle Anwältin Ethan den Kampf an.


Chili, Charme und Schokoküsse - Susanne Walsleben
Irgendwie befindet sich Beas Leben im Moment in der Schieflage: Ihr Schokoladengeschäft läuft noch nicht wirklich gut, und ihr Mann Claus therapiert seine Midlife-Crisis mit einer Affäre, weshalb Bea mit Kindern und Hund nun alleine lebt. Da steht plötzlich Beas gutaussehende Urlaubsbekanntschaft Serge vor der Tür. Und Claus stellt auf einmal fest, dass das Familienleben doch gewisse Vorteile hat ...


Hexenküsse - Yasmine Galenorn
Band 4: Im Kampf gegen den Dämon Schattenschwinge bekommen die Schwestern Hilfe: Der Prinz der Einhörner schenkt ihnen ein mächtiges Artefakt. Camille, die Hexe, muss schleunigst lernen, seine Magie in den Griff zu bekommen - nicht ganz einfach, da ihr Liebesleben gerade dank eines Drachens sehr chaotisch ist.


Der Winterwundermann - Janet Evanovich
Stephanie-Plum-Roman: Es sind nur noch vier Tage bis Weihnachten, doch Stephanie Plums Welt ist alles andere als fröhlich. Als ein paar Tage vor dem Fest dann statt des Weihnachtsmanns ein fremder Mann in ihrer Küche steht, ist Stephanie endgültig überfordert. Sie mag ja an seltsame Leute gewohnt sein, man nehme nur ihre Familie, aber dieser Typ ist tatsächlich sehr merkwürdig. Angeblich heißt er Diesel, ist ziemlich attraktiv, und Stephanie hat keine Ahnung, wie er in ihre Wohnung gekommen ist oder warum. Hat er womöglich etwas mit dem flüchtigen Spielzeugwarenhändler Sandy Claws zu tun, der ins Winterwunderland entschwunden zu sein scheint?


Gezeichnet-House of Night 1 - P.C. Cast
Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden – vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde – das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.
Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr – sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten...


Samstag, 21. November 2009

Lesungen im Dezember (2)


"Frauen bewegen die Welt" - Iris Berben
Termin: 10.12.2009
Veranstaltungsort:
Harenberg City Center - Amphisaal
Königswall 21
44137 Dortmund
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 16,40€

Iris Berben und Nicole Maibaum erzählen von 25 faszinierenden Frauen unserer Zeit, die die Welt verändert haben. Es sind Frauen, die an einem bestimmten Punkt ihres Lebens Stellung bezogen und gesagt haben: So nicht! Frauen, die nicht wegsehen, wenn Unrecht geschieht. Frauen, die sich stark machen für andere. Frauen im Kampf gegen Leid, Armut und Ungleichheit. Sie haben viel gewagt - manche von ihnen unter Lebensgefahr - und viel gewonnen. Für uns alle.



"Kreuzstich, Bienenstich, Herzstich" - Tatjana Kruse

Termin: 14.12.2009
Veranstaltungsort:
Altes Schlachthaus
Haalstraße 9
74523 Schwäbisch Hall
Beginn: 19 Uhr

Seit ein paar Wochen verschwinden im beschaulichen Schwäbisch Hall alleinstehende Männer. Selbst als einige der Vermissten tot aufgefunden werden, geht die Polizei von Unfällen aus. Siegfried Seifferheld, Hauptkommissar im (Un-)Ruhestand, glaubt jedoch nicht an einen Zufall. Der liebenswert-kantige Kommissar, dessen heimliche Leidenschaft dem Sticken von Zierkissen gilt, macht sich auf die Spur eines gewitzten Serienmörders ...



"Frag mich, Schatz, ich weiß es besser" - Katja Kessler

01.12.2009
19.30 Uhr
Buchhandlung Leuenhagen & Paris
Lister Meile 39
30161 Hannover
Tel. 0511/313055
Leuenhagen-Paris@t-online.de
Das Leben könnte so schön sein: Da macht Frau die Wohnung hübsch. Und das Einzige, was nicht mehr zu den Gardinen passt, ist Schatzi auf der Couch. Sein blau kariertes Hemd? Eine Zumutung für jedes Interieur. Aber einen Mann im Haus zu haben, hat auch gute Seiten. Wer würde der Hausfrau sonst erklären, dass Messer - bitte sehr - mit der Klinge nach unten in den Besteckkorb gehören? Und "der ganze Dekoscheiß im Keller" sein kostbares Fahrrad zustaubt. Ja wer? Wer hat den besseren Plan?



"Das Leonardo-Papier" - Susanne Goga

04.12.2009
18.00 Uhr
Lesung
Pfarrheim der Pfarrei St. Maria Empfängnis
Neusserstr. 220
41065 Mönchengladbach-Lürrip
England 1821: Georgina Fielding ist im besten heiratsfähigen Alter, interessiert sich aber mehr für Geologie als für potenzielle Ehemänner. Als sie eine wertvolle Fossiliensammlung und ein rätselhaftes Notizbuch erbt, ist ihre Neugier geweckt. Mithilfe des Reiseschriftstellers Justus von Arnau begibt sie sich auf die Spurensuche. Rätsel gibt ihnen insbesondere eine einzelne Manuskriptseite auf. Sie ist in Spiegelschrift geschrieben wie die Werke Leonardo da Vincis - und hat einen brisanten Inhalt...

Informationen: ANAIS, Droemer/Knaur, Randomhouse


Freitag, 20. November 2009

Lesungen im Dezember (1)


"Spieler unter sich" - Cornelia Jönsson
Wie der ANAIS-Verlag in einer Pressemitteilung bekannt gibt, findet am 03.12. eine Lesung mit der Autorin statt.
Liebe BerlinerInnen und BrandenburgerInnen,
(...) Am 3. Dezember feiern wir die ANAIS-Neuerscheinung »Spieler unter sich« mit einer Lesung der Autorin!

Ort: Rauschgold, Mehringdamm 62, 10961 Berlin, http://www.rauschgold-berlin.de
Datum: Donnerstag, 03.12.2009 um 20:00 Uhr
Eintritt: 3 Euro

Wir laden Sie hiermit ganz herzlich zu dieser Buchpremiere ein. Kontaktieren Sie uns bitte für eine Akkreditierung. Über einen Hinweis auf die Lesung in Ihrem Veranstaltungskalender würden wir uns sehr freuen.

Mit herzlichen Grüßen aus der Kastanienallee!
Jennifer Hirte und Christiane Pannier, ANAIS





"Blut und Silber" - Sabine Ebert

Termin: 02.12.2009
Veranstaltungsort:
BAFF Theater Delitzsch e.V.
Anna Zammert Str. 1
04509 Delitzsch
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 7,-€

Deutschland 1296: König Adolf von Nassau setzt eine gewaltige Streitmacht gegen das sächsische Freiberg in Bewegung, um die reiche Silberstadt in die Knie zu zwingen. Unter den Bürgern entbrennt ein heftiger Streit: Dürfen sie sich ihrem König widersetzen? In den Reihen der Freiberger, die die belagerte Stadt heldenhaft verteidigen, kämpfen auch Änne, eine Nachfahrin der Hebamme Marthe, und die Gauklerin Sibylla. Entsetzt müssen sie miterleben, wie Freiberg blutig erobert wird - durch Verrat!




"Die Rose von Asturien" - Iny Lorentz

Termin: 03.12.2009
Veranstaltungsort:
Evangelische Christuskirche
Gebr.-Asam-Str. 6
85586 Poing
Beginn: 20:00 Uhr

Asturien im anbrechenden Mittelalter: Einst hatte Graf Roderich einen Rivalen getötet und dessen Tochter Maite gefangen genommen. Zwar konnte das Mädchen damals fliehen, doch ihr Hass auf den Grafen und seine Sippe ist nie erloschen. Als Maite nun erfährt, dass die Tochter dieses Grafen den Halbbruder des Frankenkönigs heiraten soll, ersinnt sie einen raffinierten Plan. Zunächst gelingt ihre Rache, doch Maite hat die Rechnung ohne die Liebe gemacht ...




"Das Liebesleben der Farne" - Beate Rygiert

Termin: 03.12.2009
Veranstaltungsort:
Haus der Wirtschaft - Raum "Karlsruhe"
Willi-Bleicher-Str. 19
Stuttgart
Beginn: 20:00 Uhr

Caroline ist Gärtnerin aus Überzeugung und glaubt fest, dass man im Leben am besten allein zurechtkommt. Auf Menschen ist kein Verlass! Das beweist nicht nur ihr unnahbarer Auftraggeber Gregor, der ihre Farne ruiniert, sondern auch die Karte, die sie von ihrer tot geglaubten Mutter erhält. Bei der Suche nach ihr trifft sie ausgerechnet auf Gregor - der obendrein noch ihre Hilfe braucht ...


Donnerstag, 19. November 2009

BuCon 2009 – Lesen und gelesen werden


















Bereits zum vierundzwanzigsten Mal fand am Samstag der Frankfurter Buchmesse nur wenige Kilometer entfernt in Dreieich die BuchmesseCon 2009 statt.
Hier tummeln sich die Leser und Schreiber des fantastischen Genres und können, ganz unter sich, ihrer größten Leidenschaft frönen. Neben einzelnen Verlagen wie Feder&Schwert, dem Atlantis-Verlag, dem Arcanum Fantasy-Verlag und dem Verlag Torsten Low gab es allerhand Phantastisches zum anfassen. Nicht zuletzt zahlreiche mal mehr, mal weniger bekannte Autoren. Und nicht wenige von ihnen haben live aus ihren Werken gelesen ...
Der Programmplan sah jeweils drei Veranstaltungen zur gleichen Zeit vor, so dass sich auch der eigenwilligste Leser entscheiden musste. Doch es war für jeden etwas dabei.
Norma Feye las um 12 Uhr im Transporterraum aus „Dhelian – die andere Wirklichkeit“: Nachts in ihren Träumen führt die Studentin Naomi ein aufregendes Leben im geheimnisvollen Land Dhelian. Dort ist sie Freundin und Vertraute des zukünftigen Königs Siawn. Als sie nach einem Unfall ins Koma fällt, findet sie sich ebenfalls in Dhelian ...
Neben einer wohligen Atmosphäre mit einer brennenden Kerze, besaß die Autorin auch eine angenehme Stimme. Obwohl man ihr sehr gut folgen konnte, schien die gesamte Handlung allerdings nur aus einer einzigen Nacherzählung zu bestehen ...
Um 13 Uhr las Tanja Bern aus „Die Sidhe des Kristalls“: Jack trifft eines Tages durch Zufall auf Lórian und sein Leben, gerät gehörig durcheinander. Denn plötzlich sieht er sich mit den Sídhe, den Elfen der irischen Legenden, konfrontiert. Elfenkönig Lórian nimmt Jack mit in sein von Nebeln verborgenes Tal. Nun beginnt für ihn eine Zeit voller Abenteuer und Wunder.
Die Autorin ist eine große Anhängerin von Irland und nie zuvor habe ich die irischen Namen so perfekt und gekonnt ausgesprochen gehört. Sie untermalte ihre Lesung mit Musik, die sich den einzelnen Stellen gekonnt anpasste, zum Beispiel indem Vögel sanft zwitscherten, wenn Jack den Wald betrat.
Doch leider schreibt Tanja Bern gerade an Teil 4, aus dem sie einige Passagen zum besten gab, klärte ihr Publikum jedoch nicht darüber auf, was in den ersten drei Büchern geschah. So war es schier unmöglich ihr zu folgen. Die Musik verursachte mir schnell Kopfschmerzen und da sie auch nie den Blickkontakt zu ihren Zuhörern suchte, verließ ich die Lesung schon vor ihrem Ende.


Um 14 Uhr gab es die Lesung der Dark (K) Nights, die fast vollständig (Alisha Bionda blieb auf ihrer schönen Insel) versammelt waren. Tanya Carpenter („Tochter der Dunkelheit“) las gemeinsam mit Mark Staats aus seinem neuesten Werk „Bettina Müller – Werwölfin mit Sexappeal“.
Linda Koeberl („Schattenversuchungen“) ließ es mit einer erotischen Szene richtig heiß werden und Melanie Wiechert („Zwischen Himmel und Erde“) stellte den Zuhörern etwas aus dem Fantasyroman „Die Chroniken – Widerparte und Gefolge I“ von Marc-Alastor E.-E. vor.
Alle Romane sind im Sieben Verlag erschienen.
Um 15 Uhr gab es Karl Heinz Witzko und „Dämon wider Willen“, von dem ich allerdings nur noch das Ende mitbekam. Der Raum war gut gefüllt und es wurde herzlich gelacht.
Thomas Finn wartete um 16 Uhr im Maschinenraum auf seine Fans. „Der brennende Berg“: Ritter Fabio rüstet sich zum letzten Kampf, denn das Goblinheer des bösen Astronos steht vor Firenze. Doch zuvor muss er Sternendeuterin Celeste aus den Verliesen der Höhlenstadt Zagrab befreien.
Im dritten Teil seiner Trilogie „Die Wächter von Astaria“ geht es hoch her. Herr Finn gab allen, die ihn und seine Werke nicht kannten eine kleine Einführung und schnappte sich dann seine Textstellen, die er mit verstellter Stimme (Goblin) und sehr viel Geschick vortrug. Die Zuhörer hatten auch die Gelegenheit den Autor mit Fragen zu löchern, die dieser gern und sehr weitschweifig beantwortete. Zum Schluss gab es viel Applaus für diese gelungene Lesung.
Um 17 Uhr galt es sich zu entscheiden zwischen dem Science Fiction Club Deutschland e.V., Markus Heitz, der aus „Drachenkaiser“ vorlas und Ju Honisch mit „Salzträume“, dem Folgeband von „Das Obsidianherz“ mit dem die Autorin in diesem Jahr den Deutschen Phantastikpreis gewonnen hat. Ich allerdings war müde, hungrig und musste mir unbedingt die Nase pudern, so dass ich im Panoramadeck mit einigen Lesern und Autoren ins Plaudern kam.
Um 17.30 Uhr gab der Verleger Torsten Low, der mit der Anthologie „Lichtbringer“ immerhin den vierten Platz beim Phantastikpreis belegen konnte, eine Live-Vorführung seiner Buchbindekunst, die schnell den Mittelpunkt desSaales bildete.
Um 18 Uhr galt es schnell sein und zur Lesung der Autorin Aileen P. Roberts zu gehen. „Thondras Kinder: Die Zeit der Sieben“ hatte auch ich im Handgepäck und habe es mir natürlich gleich von der Autorin signieren lassen.
Ihr Schicksal ist seit fünftausend Jahren miteinander verbunden, als der Kriegsgott Thondra sie auserwählte: die Sieben, die die Welt vor dem Zerbrechen retten sollen. Immer wieder werden sie wiedergeboren, um gegen das Böse zu kämpfen ...
Der Clou auch hier die anschließende Fragerunde, bei der es heiß her ging. Nicht nur Dinge wie Aileens Leidenschaft für Pferde und das Reiten wurden thematisiert, sondern auch, wann sie begonnen hat zu schreiben und wie es zur Zusammenarbeit mit dem Verlag Goldmann gekommen ist.
Und dann schließlich um 19 Uhr kam es zur Verleihung des Deutschen Phantastikpreises, der vom Leser vergeben wird. In der Vorrunde ist es allen, die über eine gültige Emailaddresse verfügen möglich, Vorschläge für Lieblingsbücher, Internetseiten oder Grafiker einzureichen. Die fünf, die dabei am häufigsten genannt werden, können dann in der Hauptrunde noch einmal von allen gewählt werden. Wenn man bedenkt, wie viele Bücher jedes Jahr veröffentlicht werden, ist schon die Nominierung eine große Ehre und Freude jeden Autors oder Herausgebers.


Um 20 Uhr stellte der Verleger Torsten Low die Romane und Anthologien seines Programms vor und einige seiner Autoren lasen ihre Geschichten daraus vor. Da auch mein Name bei „Lichtbringer“ auf dem Cover steht, konnte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen. Zudem las eine Freundin ihre Bardengeschichte vor (siehe Foto, Mareike Schwirske) und ich hätte es mir nie verziehen, sie nicht dabei zum ersten Mal gesehen zu haben.
Um 21 Uhr besuchte ich nichts mehr, denn ich war platt nach diesem Tag der Eindrücke. Im Panoramadeck wurden bereits fleißig die Tische und Stühle beiseite geräumt und das war für alle das Zeichen, ihre Habseligkeiten zusammen zu packen. Die Mutigen stiegen noch am gleichen Abend in die Züge und fuhren gen Heimat, die weniger Tapferen wollten sich erst ausschlafen. Andere gingen noch in losen Gruppen miteinander was trinken ...
Es war fantastisch im wahrsten Sinne des Wortes. So viele Autoren und Autorinnen zusammen, jeder einzelne ein Unikat. Hier ein Dialekt aus der Schweiz, dort einer aus dem Ruhrgebiet und wieder einer, der auf einen nichtdeutschen Hintergrund schließen lässt. Sie alle haben mir einen wundervollen Tag gegeben und dafür danke ich allen, den Veranstaltern, den Ausstellern, den Autoren und natürlich den Besuchern ganz herzlich!
Vielleicht trauen sich im nächsten Jahr noch einige Leute mehr mit einem Kostüm hinzu. Mir würde das gefallen.


Mittwoch, 18. November 2009

(DVD) Gilmore Girls - Season 1


http://www.gilmoregirls.de


Session 1
Die Serie spielt in der beschaulichen, amerikanischen Kleinstadt Stars Hollow, die Jazz später mit „Ich bin in der Hölle“ titulieren wird. Aber er ist schließlich auch Großstädter (immerhin New York).
Die Menschen, die hier leben, erfüllen auf den ersten Blick so ungefähr jedes Klischee, das man sich vorstellen kann. Sieht man aber hinter so manche Fassade, tun sich weite, freie und interessante (Lebens-) Bilder auf, die man mit einem Blick meist gar nicht recht erfassen kann.
Hauptpersonen sind ein Mutter-Tochter-Gespann. Das besondere daran ist, einmal das Alter der beiden und andererseits auch ihr Verhältnis zueinander.
So hat Lorelai ihre Tochter einst im jungen Alter von 16 Jahren geboren und mindestens 15 davon allein aufgezogen. Sie stammt aus einem sehr strengen, vorgefertigtem und auch reichem Elternhaus, das nie so wirklich zu ihr gepasst hat. Die Eltern konnten sich nie so recht damit abfinden, was ihrer Tochter passiert ist und mach(t)en sich nicht einmal die Mühe, ihre Tochter auch nur ansatzweise zu verstehen. Das hat Lorelai sicherlich geprägt.
Aber sie ist keine graue, stille Maus, sondern modern, flippig und schlagfertig.


Lorelai: Michel, the phone.
Michel: Mmhmm. It rings.
Lorelai: Can you answer it?
Michel: No. People are particularly stupid today. I can't talk to any more of them.
Lorelai: You know who's really nice to talk to? The people at the unemployment agency.



Für alles scheint sie die passende Antwort zu haben und ihrem Charme können sich nur wenige entziehen. Sie hat ihr Leben allein gemeistert und auch das beste Umfeld für ihre Tochter geschaffen.
Rory, die eigentlich Lorelai nach ihrer Mutter heißt, weil diese sich in den Kopf gesetzt hat, wenn Männer ihre Söhne nach sich benennen können, kann sie auch ihre Tochter nach sich benennen. Rory also, ist nun selbst 16, hat aber keinen Grund gegen ihr Elternhaus zu rebellieren. Sie wäre auch gar nicht der Typ Charakter dazu. Sie ist eher strebsam, fleißig und vernünftig, bildet daher auch eine Art Gegenpol zu ihrer Mutter. Nicht, dass diese faul ist, im Gegenteil, sie leitet ein Hotel und macht auf der Abendschule ihren Wirtschaftsabschluss nach, um einmal selbst ein Hotel zu besitzen.
Rory träumt davon, eines Tages auf die berühmte Havard Universität zu gehen und lernt daher sehr viel. Trotzdem ist sie nicht unbedingt der typische Strebertyp, sondern lässt sich noch sehr viel Raum für die Freizeit (wofür allerdings auch ihre Mutter sorgt).
Da wäre zum einen ihre beste Freundin Lane, die gebührtige Koreanerin ist und eine sehr strenge, christliche Mutter besitzt, was zu mancher Situationskomik führt. (Das Krümelmonster aus der Sesamstraße verkörpert eine der sieben Todsünden. Die Völlerei.)
Dann natürlich Dean, ihr erster fester Freund. Einige Veranstaltungen, das tägliche Essen im Luke´s und nicht zu vergessen ihre geliebten Bücher.
Ich glaube, mit Rory können sich weit mehr Mädchen identifizieren, als man das auf den ersten Blick denkt, wenn man das so hört.
Zwischen den beiden Protagonistinnen steht nicht zuerst das Mutter-Tochter-verhältnis im Vordergrund, sondern eine sehr freundschaftliche Beziehung.
Obwohl sie groß und schlank sind, können sie alles essen, was sie wollen ohne zuzunehmen. Davon machen sie nun auch reichlich Gebrauch. Kaffee und Hamburger und der Tag ist gerettet. Obwohl Lukes Kirschkuchen auch nicht zu verachten ist.
Rory geht zunächst auf eine öffentliche Schule in Stars Hollow, bekommt dann aber – mit einem Einser Durchschnitt – die Möglichkeit auf die sehr exklusive Privatschule Chilton zu gehen. Das stellt ihre Mutter (die übrigens selbst auf dieser Schule gewesen ist) vor ein kleines Problem, denn Chilton ist nicht nur exklusiv, sondern auch teuer. Also ist sie gezwungen, bei ihren Eltern Emily und Richard vorzusprechen und sie um Geld zu bitten. Dies erfüllen die ihrer Tochter gern, doch stellt Emily eine Forderung. Lorelai hat schon mit so etwas gerechnet, schließlich kennt sie ihre Mutter und lässt sich nicht ohne Grund nur Weihnachten bei ihr sehen, aber selbst an so etwas hätte sie nie im Traum gedacht. Jeden Freitag, pünktlich um sieben Uhr, haben sie und Rory nun bei den Großeltern aufzutauchen und mit ihnen zu essen.
Lorelai sieht darin nur einen von Emilys Schachzügen, mit denen sie versucht, sich einzumischen und zu kontrollieren. Aber es wird bald klar, zumindest dem Zuschauer, dass Emily ihr einziges Kind einfach vermisst und auch gern Anteil am Leben ihrer Enkelin hätte. Die Freitagabende laufen selten ohne Zwischenfall ab, denn irgendwie scheint Emily stets schon vorher über alles informiert zu sein und bewertet alles nach ihren eigenen Maßstäben.
Rorys erster Schultag wird ein wahres Desaster und sie schafft sich unabsichtlich die ersten Feinde. Paris Gellar wird zu ihrer schärfsten Konkurrentin und stellt Rorys Geduld manches Mal auf die Probe. Dann ist da auch noch Tristan, der ihr hinterherläuft und sich ganz offensichtlich in sie verliebt hat. Aber Rory hat doch Dean und mag Tristan obendrein noch nicht einmal. Paris mag ihn und verzeiht Rory nicht, dass er Interesse an ihr zeigt.
Auf Anregung ihrer Großmutter geht Rory gemeinsam mit ihrem Großvater in den Golfclub und dort lernen sie sich erst einmal so richtig kennen. Und stellen fest, dass sie einiges verbindet. Ab da machen ihr die Freitagabende eigentlich nicht mehr so viel aus, auch wenn ihr Großvater beruflich viel auf Reisen ist.
Und es geht spannend weiter.



Am besten gefällt mir nicht einmal unbedingt das Mutter-Tochter-Verhältnis. Ganz ehrlich: Ich habe lieber eine Mutter als Mutter, als eine Freundin.
Was mir gefällt, ist das ganze Umfeld. Selbst wenn eine Figur nur selten auftaucht, ist sie doch komplett und liebevoll gestaltet und auch dargestellt worden. Man erfährt auch über noch so unwichtige Personen Details über ihre Vergangenheit und über ihr Leben, was sie dem Zuschauer unheimlich näher bringen.
Die Serie ist irgendwie leicht und spritzig und absolut etwas zum abschalten. Es gibt viel Witz, ohne aufdringlich zu werden. Mit der Lebenssituation der Menschen können sich sicherlich viele Zuschauer identifizieren, Rory hat alltägliche Teenagerprobleme und Lorelai die einer 32 Jährigen alleinerziehenden Mutter, deren eigene Mutter ihr dazwischen funkt, deren beste Freundin etwas verrückt ist, mit einigen (seltsamen) Verehrern und ihrem eigenen Herzen klar kommen muss und deren größte Sorge immer das Wohlergehen ihrer Tochter ist.
Ein bisschen unschön finde ich die sich durch die ganzen Folgen ziehenden Deutschen- und Nazibemerkungen und das ein oder andere Mal auch von bestimmten anderen Menschenschlägen, aber irgendwie kriegen die Schreiberlinge doch immer noch die Kurve.
Es ist sicherlich nichts zum groß darüber nachdenken, soll keine Missstände in der Gesellschaft aufzeigen oder gar ändern, sondern einfach nur unterhalten. Und genau das ist zu mehr als hundert Prozent erreicht worden. Unterhaltung pur!


Montag, 16. November 2009

(Kino) Amelia




















Im Januar nächsten Jahres gibt es einen Film in den deutschen Kinos, der vom Leben der berühmten Frauenrechtlerin und Pilotin Amelia Earhart erzählt.
Sie überquerte 1932 als erste Frau allein den Atlantik in ihrem Flugzeug. Bei dem Versuch, die Erde am Äquator zu umrunden, stürzte sie 1937 in den Pazifik und starb - obwohl weder sterbliche Überreste, noch ein Frack jemals gefunden wurden.
1928 überquerte sie dem Atlantik schon einmal, allerdings nur als Passagierin. Damals war das eine Sensation und sie wurde sogar zur "Frau des Jahres" gekürt. Zufrieden war sie damit aber nicht.


Amelia (Hilary Swank: "P.S. Ich liebe dich") muss sich mit ihrem großen Traum in einer von Männern dominierten Welt zurecht finden. Und Männer werden es sein, die ihr Leben bestimmen.
Sie hat eine sehr stürmische Beziehung zu Putnam (Richard Gere), den sie später auch heiratet. Gegenseitig spornen sich die beiden zu Höchstleistungen an und ihre leidenschaftliche Beziehung bricht nicht einmal dann auseinander, als Amelia eine Affäre mit Gene Vidal (Ewan McGregor) beginnt.
Etwa ein halbes Jahr nach Schließung ihrer "offenen Ehe" mit Putnam, machte sich Amelia auf den Weg. „Einige Aspekte des Fluges sind übertrieben dargestellt worden, fürchte ich. Es war viel spannender zu schreiben, ich sei mit den letzten Litern Treibstoff gelandet. Tatsächlich hatte ich noch über vierhundert (Liter). Und ich habe bei der Landung keine Kuh getötet – es sei denn, eine wäre vor Angst gestorben.“
Spekulationen über ihren Tod halten sich übrigens bis heute. Viele Stimmen behaupten, sie habe sich lediglich der Öffentlichkeit entziehen wollen, weil der Druck zu stark geworden sei.


Samstag, 14. November 2009

Dezembersturm - Iny Lorentz ♥♥♥(♥)


Lore Huppach überlebt 1875 als einzige ihrer Familie ein Unglück, von dem sie gleich annimmt, dass jemand nachgeholfen hat. Sie zieht daraufhin zu ihrem Großvater Nikolaus von Trettin, der im Sterben liegt. Durch den fiesen Neffen Ottokar ist der einst schwerreiche Mann verarmt. Was aber niemand weiß ist, dass er heimlich Geld beiseite geschafft hat, um seiner Enkelin ein gutes Leben zu ermöglichen. Sollte nämlich Ottokar sie in die Finger bekommen, hätte sie nichts mehr zu lachen.
Als sein Tod sich nähert, setzt er seinen Plan in die Tat um. Lore soll nach Amerika auswandern!
Auf dem Dampfschiff nimmt Lore sich der kleinen Nathalia an, die nichts Gutes von ihrem Oheim zu erwarten hat. Kurz vor England sinkt das Schiff und erst im letzten Moment schafft es Lore, sich und das Kind zu retten. Doch Nathalias Onkel ist ihnen schon auf den Fersen ...
In Deutschland hört Lores zweiter Onkel Fridolin, der heimlich mehr als nur verwandtschaftliche Gefühle für sie hegt, von dem Unglück und macht sich sofort nach England auf.


Meine Mutter ist ein großer Fan des Autorenehepaares, ich selbst habe Schwierigkeiten mit den Büchern gehabt und darum lange nichts mehr von ihnen gelesen. Dies war eine gute Gelegenheit das nachzuholen, denn es ist zum einem etwas anderes, als das, was man sonst von den beiden zu lesen bekommt und es spielt zu einer Zeit, über die ich sehr gerne lese.
So wirklich überzeugend fand ich "Dezembersturm" allerdings nicht, was vor allem an der wirklich missglückten, weil fast nicht vorhandenen Liebesgeschichte lag.
Recherchiert sind die Fakten großartig, aber für mich ohne Lebendigkeit und Emotionen aneinandergereiht. Lore ist jung und naiv, bricht aus dieser Rolle auch nie aus. Dass es ausgerechnet ihr Onkel ist, der ihr Auserwählter sein wird mag der Zeit geschuldet sein, stösst aber sicherlich manchen heutigen Leser ziemlich ab.
Den Charakteren, allen voran Lore, geschehen eine Menge Unglücke und sie müssen sich so mancher Herausforderung stellen, aber alles scheint wie eine Perlenkette zu sein, immer eins nach dem anderen. Dadurch wirkt die Handlung stoisch und starr, das Happy End fad, weil doch ziemlich vorhersehbar.
Dennoch wird der Roman Historienfans sicher gefallen, die nicht so einen großen Wert auf eine Liebesgeschichte legen, dafür aber auf sauber recherchierte Fakten und viel Spannung.

Vielen lieben Dank an den LoveLetter!


Freitag, 13. November 2009

(Kino) Zuhause ist der Zauber los


Ein neuer Film mit Eddie Murphy:
Evan Danielson ist ein erfolgreicher Manager, der allerdings nur für seine Arbeit und weniger für seine Familie lebt. Seine siebenjährige Tochter Olivia (Yara Shahidi) flüchtet sich in eine Fantasiewelt, in die ihr der Vater nach einer Gewissenkrise quasi als Lösung für alle Probleme folgt.


Klingt wirklich ganz nach einem Eddie Murphy Film. Ob er die Drehbücher dazu immer alleine schreibt?
Andererseits gibt es durchaus sehr charmante und teilweise witzige Filme mit ihm, die einen Sonntagabend im TV unterhaltsam gestalten können. Das wird dann wohl einer davon sein.


Donnerstag, 12. November 2009

Neue Bücher für's Herz :)



Mich haben heute drei neue Bücher erreicht, über die ich mich sehr gefreut habe. Von "Liebe völlig ausgeschlossen" von Melissa Hill verspreche ich mir viel Gefühl.
Mit Anfang 30 hat Tara eine großartige Karriere hingelegt und lebt mit Glenn glücklich in Dublin. Für ihre jüngere Schwester Emma stehen die Sterne nicht ganz so günstig: kein fester Job, die letzte Beziehung gerade in die Brüche gegangen, und nun, nach einem One-Night-Stand, die schockierende Nachricht: Sie ist schwanger und will die Identität des Vaters auf keinen Fall preisgeben. Tara hat einen bösen Verdacht ...
"Die Herzleserin" von Anjali Banerjee hat eine mystische, geheimnisvolle Komponente drin, auf die ich schon sehr gespannt bin.
Die Inderin Lina ist eine talentierte Heiratsvermittlerin, denn sie verfügt über die magische Gabe, Seelenverwandte zu erkennen. Was jedoch ihr eigenes Liebesleben betrifft, so will sie seit dem Tod ihres Verlobten nicht mehr auf ihren sechsten Sinn hören. Das ändert sich aber, als ihre Eltern sie mit einem Mann verheiraten wollen, der ihr auf Anhieb zuwider ist.


"Die Hexe von Portobello"
von Paulo Coelho will ich schon ewig lesen bzw. überhaupt ein Buch von ihm. Ich habe eine Bekannte, die schwört auf alle seine Bücher.
Was macht eine Hexe heute aus? Für Paulo Coelho ist sie eine Grenzgängerin zwischen den Welten, mit seherischen und heilenden Fähigkeiten. Die Heldin seines neuen Romans ist eine junge Rumänin, die als Kind von libanesischen Christen adoptiert wurde. Jetzt wohnt sie in London und führt dort das Leben einer modernen, erfolgreichen jungen Frau. Durch das Tanzen entdeckt sie plötzlich übernatürliche Kräfte in sich, die sie zutiefst verstören. Und nicht nur sie. Unerschrocken folgt sie jedoch ihrer Bestimmung und lernt, ihr Potential zu nutzen.